ÄTHIOPIEN

...hier geht es zur Karte von Äthiopien

In Äthiopien gehen die Uhren anders....
Äthiopien, das geheimnisvolle Land der sagenumwobenen Königin von Saba, ist vielen nur aus den Berichten über Krieg und Hungerkatastrophen bekannt.
Äthiopien ist aber mehr:
Im Rahmen eines Austausch-
programms bekam ich die Chance Land und Leute kennen zu lernen. Äthiopien bekam für mich ein Gesicht, das Lachen von Tigist, Teno und Azanaw im Dorf. Aber auch der verletzte Hirte im Simien Nationalpark. Der Mönch im Boot am Tanasee...
Ich lernte Bienenwohnungen 

zu bauen, Bewässerungsgräben zu  pflegen, nur die Ochsen beim Pflügen wollten auf mein Zurufen um nichts in der Welt stehen bleiben. Wir fanden viele Ähnlichkeiten zwischen Österreich und dem Hochland von Gondar, der steinige Boden wie im Waldviertel, die Liebe zu den Bienen und Kühen, "Ausgesteckt" gibt es hier wie dort, nur mit anderen Symbolen. Ist es bei uns der "Buschen", ist es unten die Konservendose am Zaunstecken. Wer dieses Land einmal betreten hat, der wird infiziert, den zieht es wieder hin, ins Hochland von Äthiopien.

Momentan geistert es wieder in meinem Kopf, Stadtimkerei Addis so der kurze Arbeitstitel, schaun, was raus kommt?

...hier mein REISEBERICHT im Detail (PDF-Datei)

"Azanaw auf der Erforschungsreise durch's Waldviertel"
Der Bericht von Azanaw, dem äthiopischen Bauer und Imker, kurz zusammengefasst:

Azanaw, mein Gastgeber aus Gondar Zuria kam mit einer Gruppe anderer Bauern und Bäurinen des Austauschprogramms Ende April zu uns nach Österreich, um auch unsere Landwirtschaft kenne zu lernen. Es machte mir einfach Spass und Freunde, mit ihm durchs Waldviertel zu reisen, Bauern bei der Arbeit zuzusehn, den Wald zu erkunden ...

Was mich aber am meisten freute, er war überall herzlich willkommen, egal ob in der Fachschule Edelhof, bei den Weinbauern Arndorfer in Strass im Strassertal, bei Familie Prem in Karlstein oder bei den Haslingers in Zabernreith.

In Karlstein konnte er im Gemeindeamt den Bundespräsidenten-Wahlvorgang als Wahlbeobachter der "Republik Äthiopien" mitverfolgen. Heinz Fischer hat damals unter den strengen Augen Azanaws gewonnen.

Die Bilder dazu sind im Picasa-Album zu sehn.(Galerie-weitere Bilder hier)

 

Was hab ich von Äthiopien gelernt?
Beeindruckt hat mich in erster Linie das Land als Gesamtes, die faszinierenden Felsenkirchen, die Schönheiten der Natur, die sakralen Malereien. Die Freundlichkeit der Menschen.

Beeindruckt hat mich aber auch die Methode der Bienenhaltung in der Top bare hive, die ich mir in Wien nachbaute, wahrscheinlich die erste in Wien.

Was ich aber auch nicht lassen konnte, die äthiop. Küche auszuprobieren. Von  Kidi  wurde ich in die Geheimnisse des Injerabackens eingeweiht. Es hat gemundet.

Berbere, eine scharfe Gewürzmischung,  hat Einzug in mein österreichisches Gewürzregal gehalten, auch im "Berberehonig" findet man es wieder.

 

 

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